wissender Beistand

Veröffentlicht am 7. März 2026 um 06:52

Er war ein ganz Grosser. Der Cousin von Jesus. In seiner Art. Kompromisslos. Gradlinig. Ohne wenn und aber.

Aber ein kleiner Moment. Ein paar Stunden. Nur.

Scheint es, dass das Finstere freie Hand hat.

Hat kein Erbarmen und Johannes wird abserviert. Ein schwacher König. Eine raffinierte Königin. Eine schöne Tochter. Genügt – um das Leben von Johannes dem Täufer zu töten. Matthäusevangelium Kp. 14, 1-13.

Und Gott?

Lässt laufen. Lässt zu. Überlässt. Greift nicht ein. Gibt Spielraum. Entscheidungen zu treffen. Zum Guten wie zum Schlechten.

Nicht eingreifen – heisst nicht: NICHT sehen. Es gibt ein heilsames «Ich sehe dich». «ich weiss um dich»

Nicht eingreifen – heisst nicht: NICHT mit-leiden: «Selbst, wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben, fürchte ich mir vor keinem Unglück, denn du, Herr, bist BEI mir.» Psalm 23, 4

Der Gott der Wunder wundert sich nicht über unsere Wunden sondern ist mitten in ihnen dabei.

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