Er ist reich. Verachtet auch. Auch hat er sich einen Teil seines Reichtums auf die krumme Tour erwirtschaftet. Dazu ist er klein. Wird wohl öfters übersehen. Ein nicht gern gesehener Zeitgenosse. Sehen aber will er diesen Jesus unbedingt. Der scheinbar im Anmarsch ist. So steigt der Kleine auf den Baum.
Jesus sieht ihn. Lässt ihn vom Baum heruntersteigen und will gerade bei ihm, dem kleinen und verachteten Zöllner Zachäus einkehren.
Das kehrt dem Umfeld beinahe den Magen. Für einen Brunch gäbe es wahrlich bessere Adressen für den Gottessohn, finden sie.
Zachäus öffnet Jesus freudig die Haustüren. Jesus öffnet Zachäus bei diesem Treffen die Herzenstüren. Was wirklich passiert ist – es steht nicht geschrieben.
Dass aber ein Betrüger urplötzlich von ganzem Herzen grosszügig seinen Besitz weitergeben und Betrug wieder gut machen will – da muss eine Herztransplantation grösseren Ausmasses purer Liebe und Zuwendung seitens Jesu zu diesem Zächäus stattgefunden haben.
Der kleine Betrüger findet seinen grössten Schatz in Jesus.
Später sagt Jesus: "Denn der Menschensohn ist gekommen zu suchen und zu finden, was verloren ist." Lukasevangelium Kp. 19.10
Zachäus – ich wäre gerne Gast gewesen. Damals. Zachäus – ich kann von dir lernen. Liebe wirkt sich verschwenderisch aus.
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